GINspiration - Blog für Gin-Genuss und Inspiration

Destilled & Dry Gin

Gin-Sorten > Destilled & Dry Gin

  • Vorstellung der Gin-Sorte

    Vorgestellt: Destilled & Dry Gins

    Dry Gins aus Deutschland

    3 Vertreter des Dry Gins aus deutschem Lande: Monkey 47, Black Gin & The Duke

    Gin nahm seinen Anfang in Holland als Genever. Von dort kam er Mitte des 17. Jahrhunderts nach England und wurde zum Gin. Wein- und Biersteuern sowie Einfuhrverbote ließen ihn zum erschwinglichsten Alkoholgetränk werden. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde es jedem englischen Haushalt erlaubt, Gin selbst zu brennen. Die Folge war allgemeine Trunkenheit. Die ärmlichen Haushalte produzierten einen erbärmlichen Fusel. Was damals durch englische Kehlen brannte, hatte mit dem heutigen Dry Gin nichts zu tun.
    Brennverbote und ausgeklügeltere Destillationsmethoden brachten den Gin in die Upper Class. Der in Kupferkesseln mehrfach destillierte Gin wurde zum Edelgetränk, das mit seinem Ursprung, dem holländischen Genever, nur noch den Wacholderbeerengeschmack gemeinsam hatte.

    Mehrfache Destillation: Genau das unterscheidet auch heute noch den Dry Gin vom einfachen Gin. Einfacher Gin entsteht, indem Ethylalkohol mit Wacholderbeeren und weiteren Aromen versetzt wird. Ein Dry Gin aber wird mindestens ein zweites Mal zusammen mit seinen Aromastoffen destilliert. Aus diesem Grund wird er auch Destillierter (Destilled) Gin genannt.

  • Herstellung

    Herstellung von Destilled Gins

    Wachholder-Strauch

    Die EU sagt: der Wachholder-Geschmack muss im Dry Gin vorherrschen.

    Die Abgrenzung zum einfachen Gin ist klar: Für den Dry Gin wird der Ethylalkohol noch einmal gebrannt. Schwieriger ist die Abgrenzung zur Sorte London Gin, auch London Dry Gin genannt. Eine verlässliche Lösung des Problems kommt von der Europäischen Union. Die EU versucht, europäisch gültige verbindliche Normen für alles Mögliche zu schaffen – ob Papiermaße, Butter oder eben Gin. Die EU hat definiert, wie ein Gin hergestellt werden muss, damit er Gin heißen darf. Laut EU darf man nur dann von Destilliertem Gin/Dry Gin sprechen, wenn der Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs und angemessener Qualität ist, einen Ursprungsalkoholgehalt von wenigstens 96 % hat und erneut destilliert wird. Während der Destillation werden dem Gin chargenweise Wacholderbeeren und andere pflanzliche Geschmacksstoffe zugesetzt. Der Wacholderbeerengeschmack muss beim Dry Gin vorherrschen. Es ist nicht gestattet, Dry Gin Süßstoffe hinzuzufügen. Allerdings ist die Beigabe von naturidentischen Aromen und Farbstoffen gestattet.
    Auch London Gin bzw. London Dry Gin ist ein Destillierter Gin. Das macht die Unterscheidung so schwierig. Die aromatisierenden Zutaten müssen pflanzlicher Herkunft sein. Farbstoffe dürfen dem London Gin nicht zugesetzt werden. Anders als beim Dry Gin werden alle Geschmacksgeber zusammen vor der Destillation dem Ethylalkohol beigegeben. Eine Süßstoffergänzung ist erlaubt, aber nur bis zu 0,1 g Zucker je Liter.

  • Typischer Geschmack

    Charakteristischer Geschmack der Destilled & Dry Gins

    weitere destilled Gins

    2 weitere Dry Gins: Adler Gin aus Berlin mit deutlichen Zitrusaromen und Hendrick’s Gin mit dem Aroma von Rosen

     

    Im Dry Gin steht das Wacholderbeerenaroma im Vordergrund. So sollte es in jedem Gin sein und ist es per EU-Definition verbindlich formuliert worden. Allerdings ist in den letzten Jahren eine Neuinterpretation des Dry Gins aufgekommen: New Western Dry Gin. Bei ihr rückt die Wacholdernote zugunsten anderer Aromen in den Hintergrund.
    Das Wacholderaroma des klassischen Dry Gin wird von bitteren Komponenten und Zitrusnoten ergänzt. Es gibt eine Vielzahl von sogenannten Botanicals, die als Geschmacksgeber dienen. Die meisten Marken kommen mit 6 – 10 aus. Dry Gin kann pur genossen werden, ist aber auch ein unentbehrlicher Bestandteil von Mixgetränken.

     

     

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